Die Josia-Schule entwickelt sich weiter zur Gemeinschaftschule

Veränderte Schullandschaft:
Seit einigen Jahren verändert sich die Schullandschaft stetig und die Entwicklung geht immer mehr in Richtung Akzeptanz und Umgang mit der Unterschiedlichkeit der einzelnen Schüler und deren Bedürfnissen. Gerade die Gemeinschaftsschule versucht in speziellem Maße auf diese Unterschiedlichkeit in der Schülerschaft zu reagieren, ja, sie sogar für das Lernen zu nutzen.


Die Gemeinschaftsschule
Grundsätzlich können die Schüler hier länger miteinander lernen, es gibt keine Trennung nach der 4. Klasse. Über die Entscheidung des Abschlusses kann später entschieden werden, denn es gelten in allen Klassen die Bildungsstandards der Haupt-/Realschule und des Gymnasiums. Die Schüler lernen voneinander und miteinander. Kinder mit Behinderung werden in dieses Konzept integriert, denn menschliche Unterschiede werden als Bereicherung gesehen.

Das Konzept der Gemeinschaftsschule basiert auf folgenden Punkten:

  • Es gibt keine Klassen im klassischen Sinn mehr, sondern Lerngruppen, in denen versucht wird, das Maximum an individuellem Lernen und das Optimum an kooperativem Lernen zu erreichen.
  • Der Stoff wird durch zielorientierte Inputs eingeführt und dann durch individuelle Arbeit der einzelnen in den unterschiedlichen Standards weitergeführt. Der Lehrer wird nun nicht mehr als Lehrer, sondern als Lernbegleiter oder auch Lerncoach bezeichnet.
  • Gemeinsames Lernen in Gruppen wird durch Präsentationen, Vorträge und Referate gefestigt und vorgetragen.
  • Daneben hat jeder Schüler ausreichend Möglichkeit, den Stoff individuell in Freiarbeit an einer Lernwerkstatt, dem Wochenplan, in Lernateliers, oder aber auch durch selbstorganisiertes Lernen zu vertiefen.
  • Kooperativer Unterricht bietet die Möglichkeit in Projekten, Gruppen oder in Partnerarbeit zu lernen.

Rahmenbedingungen
Die Gemeinschaftsschule wird als Ganztagsschule geführt und hat den sogenannten rhythmisierten Unterricht (Doppelstundentakt). Daneben kann jede Gemeinschaftsschule ihr schuleigenes Profil mit verschiedensten Schwerpunkten entwickeln. Künftig soll es für die Gemeinschaftsschule einen Bildungsplan für alle Schularten geben. Das heißt, der Stoff für die entsprechenden Lerngruppen wird in drei verschiedenen Niveaus angeboten. Es wird ein Basisniveau, ein mittleres- und ein erweitertes Niveau geben, wobei sich der Stoff an den Kompetenzen der einzelnen Schüler orientiert. Die Leistungen werden nicht mehr durch gemeinsame Klassenarbeiten und deren Noten, sondern durch Lernentwicklungsberichte festgehalten. Konkrete Noten gibt es bei einem Wechsel auf eine andere Schule, in Abschlussklassen oder auf speziellen Wunsch der Eltern. Ein Sitzenbleiben gibt es nicht mehr.

Gemeinschaftsschule und adventistische Bildung
Das Konzept der Gemeinschaftsschule mit ihrem Blick auf die jeweiligen Kompetenzen der einzelnen Schüler und den anfangs erwähnten konzeptionellen Gedanken entspricht neben dem Schwerpunkt, die Kinder im christlichen Glauben zu erziehen, im Wesentlichen auch den Vorstellungen von adventistischer Bildung. Wir möchten die Chance nutzen,mit dem Konzept der Gemeinschaftsschule, nun auch stärkeren Schülern die Möglichkeit zu bieten, die Josia-Schule zu besuchen und danach problemlos an einem Gymnasium das Abitur zu absolvieren. Ab dem Schuljahr 2015/2016 wollen wir die Josia-Schule als Gemeinschaftsschule anbieten und somit zahlreichen Familien die Möglichkeit anbieten, ihre Kinder nach christlichen Prinzipien und Werten bis zur 10. Klasse in allen drei Bildungsstandards beschulen zu lassen. Haben Sie Interesse, dann melden Sie sich. Wir geben Ihnen gerne Auskunft.